Sind Sie in jedem Fachgebiet immer auf dem aktuellen Stand?

Nicht nur die Handy-Entwicklung rast seit einigen Jahren mit Volldampf nach vorn, sondern auch in der „Welt des Bauens“ hat sich die letzten Jahre vieles getan und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht. Begriffe wie EnEV, Passivhaus-Technologie, Lärm- und Akustikanforderungen, Brandschutz oder Arbeits- stättenverordnung beschäftigen uns dabei fast täglich. Gerade im Umgang mit Stoffen haben sich hier auch die Marktanforderungen, das Angebot und auch die Einsatzmöglichkeiten enorm verändert. In diesem Bereich „Wussten Sie schon“ möchten wir Ihnen sehr gerne aktuelle, wichtige und auch wertvolle Tipps und Neuigkeiten vermitteln und eine gewisse Hilfestellung für Sie bzw. Ihre Projekte geben.

Tageslicht am Arbeitsplatz - Richtlinien in Sachen Blendschutzvorschriften

Das Wohlfühlklima steht an oberster Stelle

Jeder Mensch braucht genügend Tageslicht, mit welchem ein wesentlicher Faktor in puncto Gesundheit geschaffen wird. Bessere Leistungsfähigkeit und höhere Motivation sind weitere positive Nebenwirkungen, welche durch Tageslicht erreicht werden können. Strömt jedoch zuviel davon durch die Fenster, muss ein passender Blendschutz angefertigt werden, welcher wirkungsvoll vor Blendungen, Spiegelungen und Reflexionen schützt. Dabei sind einige Leistungsanforderungen zu beachten, welche einen wirksamen Blendschutz garantieren. Diese sind in der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) DIN 5035-7 und DIN EN 14501 geregelt; einige Beispiele finden Sie hier:

  • Schutz vor Blendungen, Spiegelungen und Reflexionen auf dem Bildschirm
  • Ausreichend Tageslicht in den Raum eindringen lassen
  • Vermeidung sowohl von Direkt-, als auch von Reflexblendung
  • Begrenzung der Leuchtdichte am Fenster auf unter 4.000 cd/m², bzw. am Bildschirm auf unter 1.000 cd/m²
  • So wenig Veränderung der natürlichen Tageslichtfarbe wie möglich
  • Individuelle Einstellbarkeit des Blendschutzes
  • Gleichzeitiger sommerlicher Hitze- und winterlicher Blendschutz

Ebenso enthält die Bildschirmarbeitsplatzverordnung (BildscharbV) einige Vorgaben, welche es zu beachten gibt. Um ideale Bedingungen an einem Bildschirmarbeitsplatz zu haben, müssen zahlreiche Gegebenheiten stimmen, was zuweilen einen Fachmann erfordert. Wichtig ist dabei zu wissen, dass ein außen liegender Sonnenschutz die Wärme im Raum reduziert, ein innen liegender Sicht- und Blendschutz jedoch für die Lichtblendungen am Arbeitsplatz eingesetzt werden sollte. Somit ist es wichtig, eine optimale Lösung und daher den richtigen Blendschutz zu finden, um ausreichend Tageslicht zur Verfügung zu haben, jedoch auch Störungen durch Blendungen und Spiegelungen effektiv zu beseitigen. Ziel ist es, einen guten Kontrast zwischen dem Bildschirm und der Arbeitsumgebung herzustellen. Wohlbefinden, Motivation und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter sind dabei positive Effekte, welche sich aus einer optimalen Beschattung der Arbeitsplätze  und einer geeigneten Tageslichtversorgung ergeben.

Integrierter "Erster" und "Zweiter" Rettungsweg im Sonnenschutz

Ausgezeichneter Brichta Notbetrieb durch gesicherte Akku-Stromversorgung

Sowohl in privaten, wie auch in öffentlichen Gebäuden steht die Sicherheit im Not- bzw. Brandfall an oberster Stelle. Durch diese Wichtigkeit definiert §33 der MBO (Musterbauordnung), dass in jedem Geschoss mindestens zwei voneinander unabhängige Rettungswege vorhanden sein müssen. Der erste Rettungsweg muss dabei über eine notwendige Treppe führen, sofern das Geschoss nicht ebenerdig ist. Beim zweiten Rettungsweg lautet die Definition, dass er über eine weitere Treppe führen kann oder er eine mit Rettungsgeräten der Feuerwehr erreichbare Stelle darstellt. Dies kann beispielsweise ein Fenster oder eine größere Glasfläche sein.

Man könnte davon ausgehen, dass ein integrierter Sonnenschutz an einer solchen Stelle, die als Flucht- und Rettungsweg gekennzeichnet ist, ein größeres Problem darstellen könnte. Dies ist jedoch keineswegs der Fall, da ein innovatives System aus einer Kombination eines motorisierten Gleichstromantriebs mit einer gesicherten Stromversorgung durch einen Akku eine gelungene Lösung darstellt. Durch einen Stromausfall können elektrische Antriebe und Steuerungen ausfallen und so ein motorisierter Sonnenschutz nicht mehr hochgefahren werden. Durch einen Akku-betriebenen Antrieb können die Sonnenschutz-Vorrichtungen jedoch sofort nach oben gefahren werden. Im Ernstfall ist dieses System sowohl einfach gestrickt, als auch wirkungsvoll einsetzbar, um bei einer drohenden Gefahr schnell für eine freie Bahn beim Verlassen eines Gebäudes zu sorgen, und den Rettungskräften den baldigen Zugang zu ermöglichen.

Das Hochfahren der Sonnenschutz-Vorrichtung mithilfe eines Akku-Betriebs kann manuell, durch die Gebäudetechnik oder aber durch das Auslösen eines Rauchmelders herbeigeführt werden. Der geschlossene Sonnenschutz funktioniert somit unabhängig von der Netzspannung. Verschiedene Sicherheitsmechanismen sorgen dafür, dass ein Ausfall dieses Notantriebs ausgeschlossen wird. Somit beträgt das Wartungsintervall des Akkus zwei Jahre, bzw. 1.000 Fahrzyklen, um eine optimale Funktion zu gewährleisten. Sollte dieser Zeitpunkt erreicht sein, warnt die Anlage selbstständig mit einem Signalton. Dieser ertönt ebenfalls, sollte die Akkuspannung einen kritischen Wert unterschreiten.

Die Sicherheit zählt als oberstes Gebot. Optimal ist es jedoch, wenn ein hocheffizienter Sonnenschutz mit einer entsprechenden Vorrichtung zur Sicherheit im Flucht- bzw. Brandfall kombiniert werden kann. Zudem garantieren wir Ihnen, dass ein Stromausfall nicht gleichzeitig den Ausfall des Sonnenschutzsystems zur Folge hat. Durch diese Gewissheit können Sie Ihren Sonnenschutz im gesamten Gebäude aufführen, und so optimale Voraussetzungen für den Aufenthalt im Gebäude schaffen.

Windstärken- und Belastungen beim außenliegenden Sonnenschutz

Die Sicherheit muss stimmen!

Sämtliche Sonnenschutzvorrichtungen, welche sich außenliegend befinden, sind dauerhaft Wind und Wetter ausgesetzt. Daher ist es wichtig zu wissen, welche geforderten Eigenschaften diese aufweisen müssen, und welchen Bedingungen genau diese standhalten müssen.

Schaut man sich Deutschland auf der Karte genauer an, stellt man fest, dass es genügend unterschiedliche Regionen gibt, welche auch verschiedenen Windbelastungen ausgesetzt sind. Jedoch gibt es eine Norm (DIN EN 13659), welche eine Einheitlichkeit für die Leistungs- und Sicherheitsanforderungen bezüglich außen liegenden Abschlüssen darstellt.

Wind an sich wird als eine gerichtete, stärkere Luftbewegung bezeichnet. Er entsteht, indem Luftteilchen aus der Luftmasse mit hohem Luftdruck (Hochdruckgebiet) in Gebiete mit niedrigem Luftdruck (Tiefdruckgebiet) fließen. Dies passiert solange, bis sich der Luftdruck wieder ausgeglichen hat. In der sogenannten Beaufort-Skala lassen sich Windgeschwindigkeiten international definieren (siehe Tabelle ITRS).

Brichta Produkte stellen sich den hohen Anforderungen, die sich aufgrund der klimatischen Bedingungen ergeben. Abhängig von der Konstruktion, der Lage und der vorhandenen Angriffsfläche des Windes halten unsere Produkte den unterschiedlichsten Windstärken stand.

Stoffe auf eine vielseitigste Art und Weise

Immer die richtige Wahl getroffen?

Sonnenschutz, Verdunkelungen, Flächenvorhänge oder andere Arten des Blendschutzes sind zumeist vom Material abhängig. Da die Ansprüche in Bezug auf Verarbeitung und Fertigung immer mehr steigen, muss man auf die Auswahl bzw. die richtige (Weiter-)Verarbeitung der Stoffe großen Wert legen. Welches Material genau ausgewählt wird, hängt von dem Einsatzbereich ab. Hierbei ist es möglich, textile Gewebe wie Acryl, Soltis, Screen, Polyester oder PVC-beschichtetes Material auszuwählen. Bei der Verarbeitung wird danach geschaut, ob Längs- oder Quernähte, ein seitlicher Saum oder weitere Verarbeitungsmethoden aufgegriffen werden. Sollte die Frage aufkommen, ob die Textilien klassisch genäht oder lieber geklebt oder geschweißt werden sollen, lässt sich dies ganz klar beantworten. Das Nähen bleibt hierbei ganz klar an erster Stelle und liefert so die beste Möglichkeit, einzelne Stoffbahnen miteinander zu verbinden und die Abschlüsse entsprechend zu fertigen.

Speziell: Verdunkelungsstoffe

Bei Voll- bzw. Abdunkelungen kommen spezielle Stoffe zum Einsatz, welche zwischen Dimout- und Blackout-Geweben unterschieden werden. Dimout-Stoffe erreichen eine Verdunkelung zu 97-99%, Blackout-Stoffe hingegen eine 100%ige Verdunkelung. Wer auf einen effektiven Sonnenschutz Wert legt, sollte sich diesbezüglich Gedanken machen. Die Einsatzbereiche variieren hierbei, denn ein Einsatz solcher Stoffe kann in Hotelzimmern, Konferenzräumen, Konzertsälen, Schulen oder Universitätsräumen Anwendung finden.

Blackout-Stoffe:

Diese Art von Verdunkelungsstoffen sorgt für einen absoluten Lichtschutz, einerseits im öffentlichen Bereich, jedoch auch im Privaten. Die ziemlich harte Beschichtung sorgt also für eine 100%ige Raumverdunkelung. Unterschiedlichste Oberflächenstrukturen und verschiedenste Webstrukturen sind zwei der vielen Eigenschaften, die dieser Stoff aufweist. Eine zusätzlich reflektierende Schicht sorgt für eine stärkere Reflexion der Sonnenstrahlen, wodurch gleichzeitig der Wärmeeinfall reduziert wird. Ein besseres Raumklima kann durch eine zusätzliche bakteriostatische oder luftreinigende Beschichtung erzielt werden. Auch ein Einsatz in feuchten Räumen ist aufgrund einer schmutz und wasserabweisenden Beschichtung möglich. Die heutzutage immer geforderte Eigenschaft der Schwerentflammbarkeit nach DIN 4102 B1 ist zumeist immer gewährleistet. Weitere Anwendungsbereiche solcher Stoffe sind: private Wohn- oder Schlafzimmer, Terrassen und Wintergärten, Kliniken oder Krankenhäuer, Film- und Bühnenbereich, Kongresszentren oder Tagungsbereiche, Hotels und Gastronomiebetriebe, Messestände oder Bildschirmarbeitsplätze in Büros.

Eigenschaften von Blackout-Stoffen zusammengefasst:

  • 100%ige Verdunkelung
  • Verschiedenste Ausführungen: Uni, bedruckt, Motive, Ornamente
  • Zusätzlich reflektierende Schicht (→ reduziert Wärmeeinfall)
  • Zusätzliche Beschichtung zur Luftreinigung
  • Zusätzliche schmutz- und wasserabweisende Beschichtung
  • Schwerentflammbar nach DIN 4102 B1

Dimout-Stoffe:

Sie haben nur eine rund 97-99%ige Sicherheit bei Verdunkelungen. Diese wird durch eine spezielle 3-lagige Beschichtung erreicht. Das Licht wird genauer gesagt durch eine schwarze, lichtschluckende Mittelschicht weggenommen. Die Rückseite ist zusätzlich in einem dunklen Farbton bedruckt, was den Abdunkelungseffekt noch verstärkt. Diese Stoffarten sind zudem weicher als die verwandten Blackout-Varianten. Man sagt auch, dass Dimout-Stoffe die Lichttransmission (liegt üblicherweise bei 40%) auf lediglich 1% reduziert. Würde man einen Dimout-Stoff doppelt verwenden, wird auch eine 100%ige Abdunkelung wie bei Blackout-Stoffen erreicht. Ein mögliches Double-Face-Design bietet die vielseitige Möglichkeit einer beidseitigen Bedruckung. Diese beiden Varianten sind gleichwertig einsetzbar, also egal ob Vorder- oder Rückseite eingesetzt wird.

Die Auswahl für die Oberfläche allein umfasst zahlreiche verschiedene Dessins. Egal ob Unis (einfarbige Verdunkelungssstoffe), Streifen-Dessins, ornamentale oder florale Dessins. Auch Mustermixe, kindgerechte Motiv-Prints oder andere Akzente stehen zur Auswahl und liefern so effektvolle Wirkungen.

Eigenschaften von Dimout-Stoffen zusammengefasst:

  • Sehr hoher Abdunkelungsgrad
  • Vielseitig einsetzbar
  • Geräuschdämpfend
  • Eleganter Fall
  • Angenehmer Griff
  • Schwerentflammbar nach DIN 4102 B1
  • Zahlreiche Standardfarben
  • Unendlich viele weitere Farben
  • Rückseite separat gestaltbar (Double-Face-Design)

 

Kindersicherheit beim innenliegenden Sicht- und Blendschutz

Sicherheit geht einfach über alles!

Die neue Norm EN 13120 ist seit 2014 in Kraft getreten und soll dabei helfen, die Sicherheit von Kleinkindern an Rollos zu gewährleisten. Klare Vorgaben helfen dabei bei der Auswahl eines passenden und Kindersicheren Sonnenschutzes. Wir bieten Ihnen Produkte, die sämtliche neuen Anforderungen hinsichtlich der vorgegebenen Norm erfüllen, Ihnen so optimale Sicherheit gewährleisten, und ein gutes bzw. sicheres Gefühl vermitteln.

Da Kleinkinder mit zunehmendem Alter immer mehr versuchen, die Welt um sie herum zu entdecken und zu verstehen, ist es wichtig, sämtliche Gefahren im Haushalt zu beseitigen, wozu auch ein innenliegender Sonnenschutz gehört. Die Norm EN 13120 regelt dabei den Schutz für Kinder, damit keine gefährlichen Schleifen entstehen, in welchen sich Kinder verfangen oder würgen können. Dies ist jedoch nicht nur im privaten Haushalt zu beachten, sondern vor allem auch in öffentlichen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Schulen, Kirchen oder Geschäften.

Eine motorisierte Variante eines Sonnenschutzes garantiert schon im Vorfeld, dass sich keine gefährlichen Schlaufen bilden können. Jedoch können diese Gefahren auch durch bestimmte Richtlinien beseitigt werden, indem klare Vorgaben beachtet und eingehalten werden. Wenn die Montagehöhe des Sonnenschutzes nicht bekannt ist, sollte der Abstand zwischen dem Ziehseil zum Fußboden mind. 60 cm betragen. Ansonsten ist auf eine bestimmte Höhe von mindestens 150 cm vom Boden entfernt bei der Montage zu achten. Zudem werden die Schlaufen an der Wand fixiert (der Abstand zwischen zwei Strängen der Schleife darf nicht größer als 50 mm an der Stelle des Ausgangs aus der festen Spannvorrichtung sein), damit das befestigte Spannsystem nicht locker wird. So wird mehr Sicherheit gewährleistet, und das Bilden gefährlicher Schlaufen schon im Vorfeld verringert.

Zudem bietet ein Richtmaß weitere Hilfen bei der Montage, da die Schlaufenlänge des Abreißsystems max. 2/3 der Produkthöhe betragen darf. Sind keine Vorgaben zur Länge der Bedienschlaufe gegeben, ist die Länge von Schlaufen mit Spannvorrichtung oder Zugschnüren abhängig von der Produkthöhe: bei einer Produkthöhe von ≤ 250 cm max. 100 cm, und bei > 250 cm die Produkthöhe minus 150 cm. Die Mindesteinbauhöhe bei Schnurbedienung darf nicht < 150 cm sein. (Quelle: VIS (Verband für innenliegenden Sonnenschutz) online)

Innen oder außen liegender Sonnenschutz?

Wie macht man es richtig?

Die Frage, ob ein innen- oder außenliegender Sonnenschutz zu bevorzugen ist, lässt sich nur schwer beantworten. Dies ist meist von individuellen Faktoren abhängig, wie beispielsweise Objektgröße, -lage, Denkmalschutz, ortsgebundenen Klimadaten oder auch den möglichen Kosten, die man gewillt ist auszugeben. Auch die Farbe des Sonnenschutzes spielt eine wichtige Rolle; helle Farben reflektieren die Sonnenstrahlen, dunkle Farben absorbieren sie.

Jeglicher Sonnenschutz ist mit 3 allgemeinen Hauptzielen verbunden. Diese wären: Blendschutz, Überhitzungsschutz und die Erhaltung der Transparenz. Könnten alle diese Ziele zusammen erfüllt werden, hat man so den optimalen Sonnenschutz für sich gefunden. Dabei ist es ratsam, dynamische Verschattungen einzusetzen, welche ein optimales Gleichgewicht zwischen der Wärmenutzung und der Nutzung an Tageslicht ermöglichen.

Innenliegender Sonnenschutz funktioniert überwiegend über Reflexion, d.h. die Wellen werden an einer bestimmten Grenzfläche zurückgeworfen. Dabei ausschlaggebend ist der Treibhauseffekt, welcher u.U. gegen einen innenliegenden Sonnenschutz sprechen kann. Die eintreffenden Sonnenstrahlen treffen erst hinter dem Glasfenster auf den Sonnenschutz, werden von diesem absorbiert und heizen diesen auf. Die restlichen Strahlen werden in das Rauminnere gelassen oder aber reflektiert, können jedoch auch nicht mehr nach außen und heizen somit den Raum auf. Aufgrund dieses Prinzips wird häufig ein außenliegender Sonnenschutz vorgezogen.

Positive Aspekte, die jedoch für eine innenliegende Variante sprechen würden, sind z.B.:

  • Zumeist kostengünstiger; sollten Engpässe bezüglich der Finanzierung auftreten, könnte hier gespart werden.
  • Kann Witterungs-unabhängig gewählt werden, da das Objekt nicht von Wind und Wetter beherrscht wird.
  • Wird keinen Jahreszeitlichen Schwankungen hinsichtlich Temperatur ausgesetzt.
  • Mehr Abstimmungen hinsichtlich des Designs möglich; wird mit der Funktion des Innenraums in Einklang gebracht.
  • Es kann eine größere Auswahl an Stoffen oder bedruckten Materialien verwendet werden.
  • Auch der Leitgedanke des Denkmalschutzes muss hier erwähnt werden, da dieser oftmals keine Anbringungen an der Außenfront von Gebäuden zulässt.
  • Leicht zugänglich für Reinigungsarbeiten.

Ein außenliegender Sonnenschutz hingegen läuft über Absorption, d.h. die Wellen werden außen vom Sonnenschutz aufgenommen. Der Prozess der Wärmeumwandlung geschieht somit an der Gebäudeaußenseite, wo in der Regel keine Probleme hinsichtlich Überhitzung der Räume auftreten können. Somit gilt der außenliegende Sonnenschutz als eine sehr wirkungsvolle Variante, welche nur mit kleineren Erschwernissen zu kämpfen hat. Zu erwähnen ist hierbei das Prinzip von Wind und Sturm, welchen den Sonnenschutz entgegenwirken muss. Zudem gilt es, die Problematik der Verschmutzung im Griff zu haben, da sich außen leicht Schmutz festsetzen kann. Ebenso ist mit höheren Investitions- und Betriebskosten zu rechnen, da oft eine elektrische Bedienung nötig wird.

Wofür wird nun ein innenliegender bzw. außenliegender Sonnenschutz hergenommen?

Innen

  • Design, Gestaltung, Mode
  • Vielfalt, Farben, Möglichkeiten
  • Raumgestaltung
  • Kindersicherheit
  • Unabhängigkeit von der Witterung
  • Regionen mit deutlichen Jahreszeitlichen Schwankungen
  • große senkrechte Bereiche für bessere Reinigung von innen
  • Denkmalgeschützte Fassaden
  • hohe Gebäude mit außergewöhnlicher Fensterform
  • Dachverglasungen

Außen

  • Energieeffizienz
  • Energiekosten sparen
  • Wärmeschutz